Die Laufstrategie ist das Fundament des Backgammons: Wenn der Kontakt aufgelöst ist, gewinnt, wer am schnellsten alle Steine nach Hause bringt. Das Verständnis des Pip Counts ist dabei entscheidend.
Wichtige Punkte
- Laufstrategie = Kontakt vermeiden und Steine schnell ins innere Brett bringen
- Der Pip Count bestimmt, ob Sie beim Laufen vorne oder hinten sind
- 10–15% Pip Count Vorteil = klarer Vorteil beim Laufen
- Bieten Sie den Würfelturm mit ~10% Pip Count Vorteil in reinen Laufpositionen an
- Laufstrategie ist nie die richtige Wahl, wenn Sie im Pip Count hinten sind
Wann Laufen?
Richtig in diesen Situationen:
- Sie führen im Pip Count (weniger Felder bis zum Ziel)
- Der Kontakt ist bereits aufgelöst oder kann leicht aufgelöst werden
- Der Gegner hat keinen sicheren Anker mehr
Falsch in diesen Situationen:
- Sie liegen im Pip Count hinten
- Der Gegner hat einen starken Anker in Ihrem Brett
- Laufen würde gefährliche Blots hinterlassen
Pip Count und Laufstrategie
Der Pip Count ist das wichtigste Werkzeug für Laufstrategieentscheidungen:
Pip Count Vorteil → Aktion:
- Weniger als 5% → Ausgeglichen, kein klarer Favorit
- 5–10% → Leichter Vorteil, aber vorsichtig mit dem Würfelturm
- 10–15% → Solider Vorteil, Würfelturm kann angeboten werden
- Mehr als 15% → Klarer Vorteil, Würfelturm sollte angeboten werden
Steine Entwickeln beim Laufen
Beim Übergang zur Laufstrategie sollte man:
- Hintere Steine zuerst bewegen — die 24er- und 13er-Steine müssen weit reisen
- Häufungen auflösen — zu viele Steine auf einem Punkt verschwenden Würfe
- Blots möglichst vermeiden — ein geschlagener Stein kann viele Züge kosten
Würfelturm in der Laufposition
Eine Faustregel für den Würfelturm beim Laufen:
- Pip Count Vorteil > 10% des gegnerischen Counts → Anbieten ist typischerweise korrekt
- Pip Count Nachteil → Nehmen, wenn man über 25% Gewinnchance hat
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- Pip Count beim Backgammon — Wie man den Pip Count berechnet
- Verdoppelungswürfel — Strategie mit dem Würfelturm
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